Ich bin Mag


Ich bin Mag. Ich bin Seglerin. Das war allerdings nicht immer so. Bis vor kurzem war ich noch Conception Managerin oder Special Ad Consultant. Sperrige Titel, die kein Mensch versteht. Irgendwas mit Werbung, Marketing, Medien, Internet….

Werbung und Marketing waren für mich das Größte. Ich habe gerne in der Branche gearbeitet. Erst viele Jahre in einem namenhaften Verlag, dann im Onlinebereich einer großen deutschen TV-Sender-Gruppe. Doch irgendwann kam die Erkenntnis, dass das nicht alles ist. Dass es mich nicht interessiert, ob ein Auto jetzt noch neuer, schöner, schneller ist. Oder der neue Kajal-Stift mich noch strahlender, beliebter und schöner macht. Ist eh alles blabla. Marketing halt. Das interessiert mich nicht mehr so.

Ich mache jetzt das, was ich wirklich machen möchte: Segeln. Das habe ich schon ein paar Jahre gemacht. Erst nur einmal im Jahr, dann kleinere Regatten, dann mit meinem eigenen Boot: Juli, eine Dehler Varianta K4 Baujahr 1968. Dann als Crewmitglied einer internationalen reinen Frauencrew größere Regatten wie die Cowes Week und Antigua Sailing Week. Ich erkannte immer mehr, das ist es, was ich wirklich machen möchte. Segeln. Beruflich.

Ich ging nach Gibraltar und machte ein Fast Track zum Yachtmaster Offshore: 14 Wochen Segeln lernen. Noch mal ganz von Anfang an. Die Briten als echte Seefahrer-Nation haben da ein tolles Konzept. Es geht los als Competent Crew und dann über die verschiedenen Stationen bis zum Yachtmaster. Sehr an der Praxis orientiert. Genau das, was ich wollte. Eine Ausbildung, die sich vor allem um die Praxis dreht und viele wertvolle Tipps und Tricks vermittelt, die wirklich weiterhelfen.

Dazu ergänzende Inhalte wie Motorenkunde (ist gar kein Hexenwerk!) und mit dem STCW95 Sicherheitstrainings wie „Überleben auf See“, Erste Hilfe und Fire Fighting. Im Anschluss noch das englische Commercial Endorsement – und den deutschen Sportseeschifferschein!

Meine erste Saison als Flotilla Lead Skipperin in Griechenland habe ich hinter mir. Einen ganzen Sommer lang habe ich von Athen aus im Saronischen und Argolischen Golf Kunden in ihrem Urlaub begleitet. Das bedeutet, ich habe die Törnplanung passend zum Wetter vorgegeben, dazu Ankerbuchten und Zwischenstopps empfohlen, sowie beim An- und Ablegen unterstützt.

Das gab mir auch die Möglichkeit, erste Erfahrungen im informellen Coaching zu sammeln. Nicht jeder war vertraut mit den Anlegemanövern in Griechenland: mit dem Heck zur Kaimauer und dem Anker anzulegen.

Dabei habe ich außerdem viele tolle Menschen aus der ganzen Welt kennengelernt, unvergessliche Erlebnisse gehabt und selber eine Menge Erfahrung gesammelt.

Wenn Du also Tipps für einen tollen Segelurlaub im Saronischen Golf brauchst, dann sprich mich an!